Jan 21
Superbowl Teilnehmer sind fix!
Da sich einige unserer Abonennten das bzw. die Spiele aufgenommen haben und heute versuchen allen Meldungen zu entgehen, damit die Konserve weiterhin spannend bleibt, kommen die Ergebnisse erst weiter unten. Das ist dann hoffentlich unterhalb der Zeile, die sie in der Übersicht ihres Mail-Programmes sehen.
Superbowl XLII findet in Arizona statt und trägt den Slogan “Who wants it more?”. Die Halbzeitshow wird von Tom Petty und seinen Heartbreakers bestritten. Böse Zungen behaupten, der Show Act wäre von der NFL bestellt worden, da bei ihm keine Gefahr besteht, dass er durch Entblößungen Aufmerksamkeit schinden will.
Das Spiel findet im University of Phoenix Stadium, in Glendale statt. Das Stadion selbst ist natürlich ein Dome, dessen Dach geöffnet und dessen Rasen aus dem Stadion herausgefahren werden kann. Klimatisierung ist natürlich ebenfalls verfügbar, sonst müsste man als Zuschauer vielleicht auch noch schwitzen. Wer schon einmal erlebt hat, auf welche Temperaturen man in Amerika normalerweise abkühlt, kann sich vorstellen, welche Unmengen an Energie hier verbraucht werden.
Ab hier wird es ernst: Wer nicht sehen will, wie die Spiele ausgegangen sind, sollte über dieser Zeile bleiben!
New England Patriots vs. San Diego Chargers 21 - 12
San Diego ist eigentlich der moralische Sieger der Playoffs. Ein unglaubliches Lazarett an verletzten Spielern, darunter der Top-Rusher der gesamten Liga und der Starting QB, der dann gestern doch mit einem verletzten Knie auflief. (Wobei man es eher aufhumpeln nennen möchte).
New England war über weite Strecken der Partie nicht wirklich überlegen, machte aber Touchdowns, während die Chargers öfter bei einem Fieldgoal liegen blieben. New England strahlt nicht und begeht eine Menge Turnovers. Trotzdem kann man sich mit Routine und viel Einsatz als Sieger über die Ziellinie retten und hat soviele Siege in einer Saison, wie kein anderes Team zuvor.
Green Bay Packers vs. New York Giants 20 - 23
Brett Favre wünscht sich kaltes Wetter und bekommt es auch. Seine übrigen Wünsche bleiben aber unerfüllt. Die Partie entwickelt sich extrem knapp. Laufende Führungswechsel und sehr starke Defense-Arbeit beherrschen dieses Spiel. Brett Favre verwandelt sich im Vergleich zur letzten Woche, in der er so unbekümmert spielte, als wäre es eine Highschool Partie (inklusive Schneeballschlacht auf dem Feld), zum ergrauten Brett, der am Sieg zweifelt.
Anders die Giants, die im Verlauf der Partie immer mehr Selbstvertrauen zu gewinnen scheinen. Man muss alles geben zu gewinnen, aber im Unterschied zu Green Bay, auf das alle gesetzt haben, muss man nicht bezaubern. Man gewinnt einfach, das reicht. Das zwar erst in der Overtime und auch dann “nur” mit einem Fieldgoal, aber ein Sieg ist eben ein Sieg.









