Feb 29 2008
XIII Chiquita Cheerleader Meisterschaft markiert Saisonbeginn
Traditionell eröffnet die Österreichische Cheerleader Meisterschaft die neue Saison. Die Cheerleader, eine der drei Säulen des AFBÖ, können dabei einen Aufwärtstrend verbuchen, der in dieser Form auch die Entwicklung von Football in den Schatten stellt. Einerseits wächst die Anzahl der Cheer-Squats jedes Jahr und damit andererseits auch die Zahl der aktiven Athletinnen. Heuer werden mehr als 600 aktive Cheerleader erwartet.
Ebenfalls Tradition hat mittlerweile der Veranstaltungsort. Das Dusika Hallenstadion bildet die würdige Kulisse für mehrere tausend Zuschauer. Die Veranstaltung passt nicht mehr in einfache Sporthallen und die Latte wird auch hier jedes Jahr höher gelegt.
Wer noch nie bei einer Cheerleader Meisterschaft war, hat tatsächlich etwas versäumt. Es handelt sich um eine ganz andere Sache als das Cheerleading am Football Feld. Im Bereich der Cheerleader ist hier unglaubliche Akrobatik und Kreativität bei den Figuren gefragt. Dadurch, dass die Teams monatelang auf einen einzigen 3 Minuten dauernden Auftritt hintrainieren, entsteht eine ungeheure Spannung, der man sich auch nicht entziehen kann, wenn man bisher Cheerleading nicht als eigenständige Sportart empfunden hat.
Die Dance Teams, die lange im Schatten der Cheer-Squads standen, entwickeln sich ebenfalls in unglaublichem Tempo. Hier stehen Rhythmus und Synchronität stärker im Vordergrund. Dance ist die faktisch am weitest verbreitete Art des Cheerleadings, dass auch bei Events und anderen Sportarten ausgeübt wird.
Erwähnenswert ist hier sicher auch, dass im Cheerleading fast alle Squads auch Nachwuchsarbeit betreiben – manche machen sogar nichts anderes -, womit bei der Meisterschaft Damen vom zarten Alter von 5 Jahren aufwärts zu sehen sind.
Im Anschluss gibt es noch ein gemeinsames Fest für alle Teilnehmer und Fans im Volksgarten in der Banane.
Unsere Empfehlung: Gehen Sie hin!


Mittlerweile ist dies ja sogar in die heimischen Medien vorgedrungen, die fast flächendeckend darüber berichten. Das Spiel selbst und die teilnehmenden Teams müssen zwar gegen die üblichen Horrorstories von 17 Fantastilliarden Dollar pro Sekunde Werbezeit und der übergehenden Kanalisation in den Werbepausen in den Hintergrund treten, aber welcher Sportjournalist würde es schon wagen das irrsinnig komplizierte Spiel der grundsätzlich dämlichen Amerikaner (welch Gegensatz!) zu verstehen.




