Jul 04 2008
Eurobowl - Fest in Österreichischer Hand
“Wir werden Europameister” - So der Slogan zu einer der Veranstaltungen rund um die Eurbowl. Dieser Satz ist nicht nur inhaltlich richtig, sondern sogar noch doppelt zu unterstreichen, da der heurige österreichische Meister nicht im Eurobowl Finale steht. Dieser ist im Halbfinale knappest gegen die Swarco Raiders ausgestiegen. Die Raiffeisen Vikings hatten es da eindeutig leichter. Gegen die Seinäjoki Crocodiles aus Finnland konnte man mit 43:7 recht deutlich gewinnen.
Eurobowl XXII
Innsbruck, Tivoli Neu, Kick Off: 20:15
Das Spiel wird auf TW1 Live übertragen: Beginn 20:00 Uhr
Die Swarco Raiders sind eindeutiger Favorit, konnten sie die Vikings im AFL Halbfinale mit 55:23 mehr als deutlich schlagen. Zwar müssen sie auf einen ihrer Imports verzichten, der verfrüht die Heimreise antrat, aber diese Lücke müsste sich füllen lassen. Zusätzlich motiviert ist man außerdem, da man vor eigenem Publikum spielt und weil man die Scharte der Austrian Bowl auswetzen möchte. Es wäre doch recht bitter nach einem ausgezeichneten Grunddurchgang nicht zumindest einen Titel zu holen.
Die Raiffeisen Vikings auf der anderen Seite haben eigentlich nichts zu verlieren. Insbesondere die Defense hat im Vergleich zum letzten Spiel einiges gut zu machen. Der Run über Florian Grein muss unterbunden werden. Gelingt das, dann könnte sich eine ordentliche Partie entwickeln. Gelingt es nicht, dann werden die Vikings ordentlich unter die Räder kommen. Einen Vorteil haben die Vikings aber: Sie hatten 3 Wochen Zeit sich vorzubereiten.
Wiener Fans, die die Reise in das großartige Stadion in Innsbruck nicht antreten können, haben eine interessante Alternative. Tobias Oberzeller - der Macher der Vikings Lounge - veranstaltet in der Ravelinstraße den ersten Vikings Familyday, bei dem den ganzen Tag Programm geboten wird. Ab 20:00 gibt es dann ein public Viewing des Eurobowl-Finales auf einer Großbildleinwand.


Die Vorschau auf die Halbfinalspiele ist natürlich der zentrale Inhalt der heutigen Sendung. Außerdem gibt es einige interessante Entwicklungen auf internationaler Ebene, die ebenfalls beleuchtet werden. Danny Fettner wird von seinem angestammten Arbeitsplatz im Sportmagazin berichten.



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Mittlerweile ist dies ja sogar in die heimischen Medien vorgedrungen, die fast flächendeckend darüber berichten. Das Spiel selbst und die teilnehmenden Teams müssen zwar gegen die üblichen Horrorstories von 17 Fantastilliarden Dollar pro Sekunde Werbezeit und der übergehenden Kanalisation in den Werbepausen in den Hintergrund treten, aber welcher Sportjournalist würde es schon wagen das irrsinnig komplizierte Spiel der grundsätzlich dämlichen Amerikaner (welch Gegensatz!) zu verstehen.




