Jul 19 2009
Sportbild zur Austrian Bowl XXV
Das Sonntags-Sportbild zur Austrian Bowl XXV zwischen den Turek Graz Giants ud den Raiffeisen Vikings in Graz Eggenberg.
http://www.vimeo.com/5662362Jul 19 2009
Das Sonntags-Sportbild zur Austrian Bowl XXV zwischen den Turek Graz Giants ud den Raiffeisen Vikings in Graz Eggenberg.
http://www.vimeo.com/5662362Jul 10 2009
Das Playoff Fieber erfasst nun auch AFL Crush. Eine hochdramatische Begegnung jagt hier die andere. Noch nie war es so wahr, dass in den Playoffs eigene Gesetze gelten. 2009 ist das Jahr der Underdogs, noch nie waren die Entscheidungen so knapp.
http://www.vimeo.com/5531668Jul 05 2009
Das heutige Sportbild mit den Halbfinalspielen der AFL ist online.
http://www.vimeo.com/5458498Jun 12 2009
Die neueste Folge von AFL Crush ist online. Diese Folge beinhaltet Material folgender Spiele:
Zusätzlich enthalten ist ein Beitrag über die Cheerleadermeisterschaft, der aus Aktualitätsgründen immer wieder auf die nächste Sendung verschoben wurde. Aber diesmal ist er dabei. Wir wünschen viel Vergnügen!
http://www.vimeo.com/5122689May 24 2009
Die vierte Folge von AFL Crush enthält einige bemerkenswerte Partien. Die AFL bleibt spannend, einzig die Vikings verlieren die Spitze ein wenig aus ihrem Blickfeld.
Besondere Beachtung verdient zusätzlich der Umstand, dass diese Folge nicht von Football-Guru Nr 1 Christopher Ryan (dieser dicken Lippe verdanken wir den Beinamen “bestes” Footballmagazin der Welt), sondern Martin Pfanner endgefertigt und montiert wurde. Wir gratulieren dazu jedenfalls herzlich und freuen uns, dass AFL Crush nunmehr zwei potentielle “Macher” auf der ORF-Seite hat. Weiter so! http://www.vimeo.com/4811835
Apr 26 2009
Die Folge #3 von AFL Crush 2009 ist online. Die 54 Minuten lange Sendung zeigt die Höhepunkte der AFL der letzten Wochen. Dabei kam es zu einigen veritablen Überraschungen, an die man sich wohl noch länger erinnern wird. Wir wünschen viel Vergnügen!
http://www.vimeo.com/4337500Apr 22 2009

AFL Crush Folge 3 wird von ursprünglich geplanten 35 Minuten auf 45 51 Minuten verlängert. Die Folge wurde von Christopher D Ryan heute Nacht fertiggestellt. Die Programmierung des Videorekorders ist auf ORF Sport plus öfter nicht ganz einfach, da aktuelle
Entwicklungen die exakte Programmplanung sehr erschweren. Sind die Football Fans bisher eher in die Verlegenheit von Verschiebungen und Absagen gekommen, so kann man diesmal einen Vorteil aus der Flexibilität ziehen und sich auf eine längere Folge freuen.
Enthalten sind diesmal die Partien Turek Giants vs. Danube Dragons, Danube Dragons vs. Raiffeisen Vikings und als Hauptspiel Raiffeisen Vikings vs. Swarco Raiders. In dieser Runde der AFL kam es doch zu einig
en auf den ersten Blick erstaunlichen Ergebnissen. Heuer kann tatsächlich jeder jeden schlagen und das ist nicht nur angekündigt sondern sogar Faktum.
Wir wünschen viel Vergnügen!
PS.: Natürlich wird es auch diese Folge auf dieser Seite und Football Austria zum Download geben.
Apr 10 2009
AFL Crush Folge 2 wird heute um 22.45 auf ORF Sport Plus ausgestrahlt. !Achtung! Aufgrund des davor stattfindenden Eishockey Länderspiels Österreich vs. Russland kann AFL Crush auch früher oder später beginnen. Für alle, die einen teil versäumen gibt es die Wiederholung ab 4:30 in der Früh (Videorekorder!). Ansonsten wird das Video ab Samstag Abend hier und auf Football-Austria bereitgestellt.
Die AFL hat ihre beiden ersten Wochen hinter sich und erste Standortbestimmungen sind möglich. Nach der Einschätzung aller Experten, dass die AFL 2009 so eng beieinander sein wird wie noch nie zuvor, ist es eine kleine Überraschung, dass Dragons und Vikings anscheinend noch sehr mit dem Anschluß an die Spitze aus Giants und Raiders kämpfen. Insbesondere die Giants wirken ausgezeichnet abgestimmt und sind in ihrer derzeitigen Form heißer Anwärter auf eine Titelverteidigung. Die Saison noch lange und ein guter Start muss erst einmal über die Ziellinie gebracht werden. Die Raiders kommen ebenfalls in Fahrt und können mit ihrer explosiven Offense jedem Gegner gefährlich werden. Man kennt die Rolle des Verfolgers und wird beweisen müssen, dass der Neue Headcoach die Raiders wie sein Vorgänger in der Lage ist sich wie kein anderes Team auf den jeweiligen Gegener einzustellen. Die Dragons und Vikings müssen zuerst ihre Eigenfehler unter Kontrolle bringen und andererseits ihre Defenses auf das Niveau ihrer Gegner heben. Drei gute Spielzüge und ein schlechter sind – so hart das auch ist – einfach zu wenig um in der AFL Erfolg zu haben. Schafft man das, ist alles möglich. Eine gute Vorbereitung ist ein erster Schritt, die weiteren müssen folgen.
Mar 28 2009
Giants @ Raiders: 29:22 (22:07)
In einem kampfbetonten Spiel haben die Giants den besseren Start und können über weite Teile des Spiels einen Vorsprung von 2 TDs halten. Im vierten Viertel kommen die Raiders wieder auf, können aber am Sieg der Giants nichts mehr ändern.
Bei den Giants sticht einmal mehr Mo Moheize hervor, der auf beiden Seiten des Balls eine dominante rolle spielt. Bei den Raiders ist der Ausfall von Florian Grein zu beklagen. Es ist zu hoffen, dass es sich um keine bleibende Verletzung handelt. Ohne Grein besteht die Gefahr, dass die hochkarätige Offense der Raiders zu passlastig wird.
Dragons @ Lions: 51:28 (23:21)
Nachdem die Lions einige Spieler krankheitsbedingt vorgeben mussten, stand kurz eine Mögliche Verschiebung im Raum. Manfred Mocher und Nikolaus Jellinek wollten dies aber um jeden Preis verhindern und traten trotz dezimiertem Kader gegen die Dragons an.
Auf dem Papier waren die Dragons damit eigentlich schon Sieger, aber das Leben bescherte eine märchenhafte erste Halbzeit der Lions, in der sie für viele überraschend mithalten konnten. Nach der Pause mussten die Lions ihrem kleinen Kader Tribut zollen, während die Dragons unaufhaltsam davonziehen. Die Dragons exekutieren ihr Spiel und der Endstand von 28:51 zeigt, dass man nicht umsonst klarer Favorit war.
Mar 27 2009
Die AFL 2009 steht vor der Tür. Dieses Wochenende beginnt mit der Neuauflage der letztjährigen Austrian Bowl und zwei Spielen der Interdivision-Gruppe.
Das Aufeinandertreffen des regierenden österreichischen Meisters auf den regierenden Europameister verspricht alles was ein Spitzenspiel ausmacht. Beide Teams haben noch kein Spiel in den Beinen und somit ist damit zu rechnen, dass das Spiel insbesondere zu Beginn eher ein vorsichtiges Abtasten sein wird. Ein eindeutiger Favorit ist nicht auszumachen, die sehr ausgeglichene Offense der Raiders könnte aber den Ausschlag geben.
Die Turek Graz Giants unter Head Coach Rick Rhoades kommen mit ihrem Team des Vorjahres auf den Tivoli neu. Mit dabei sind James Canetti, Chris Gunn und Moe Muheize, einzig der im Vorjahr überragend spielende Sam Carter wurde durch Chico Cleveland ersetzt.
Einige große Namen des letzten Jahres fehlen allerdings. Klaus Geier erhielt ein Stipendium an der Delta State University und wird dieses Jahr nicht für die Turek Graz Giants spielen. Weiters sind Armando Ponce de Leon und Georg Purger dieses Jahr gesperrt.
Damit fehlen Chris Gunn einige wichtige Anspielstationen. Die Stärke der Giants lag aber ansich eher in der Defense – man erinnere sich an die AB! – in der fast alles beim alten blieb.
Die Imports erwarten wir in folgenden Rollen:
Moheize könnte auch in Passsituationen in der Defense aushelfen. Die Swarco Raiders haben einen starken Umbau der Mannschaft hinter sich. Neben 3 neuen Imports kommt vor allem auch der neue Headcoach, Santos Carrillo – bisher Defensive Coordinator – ins Spiel. Die große Frage scheint hier, ob die herausragenden österreichischen Spieler der Raiders – Grein, Dieplinger, Pröller… – durch genügend neue Talente verstärkt werden. Sind hinter den Startern genügend gute Spieler vorhanden, die den Raiders die Tiefe für eine harte Saison geben?
Die Imports sind – wie bei den Raiders üblich – von der Papierform herausragende Spieler. QB Jason Johnson (Arizona), Wide Receiver Matt Epperson (Hardin-Simmons) und Defensive Back Alexander Hoad (Ottawa) sind die neuen Namen, die zusätzlich zu Defensive Lineman Gonzalo Segovia (Eastern Illinois) geholt wurden.
Jason Johnson hat bereits letztes Jahr in Italien aufgeräumt, wo er auch schon mit WR Epperson gemeinsam gespielt hat. Die Offense der Raiders wird sich im Pass mit Dieplinger, Pröller und Epperson keine Schwächen geben. Florian Grein wird im Lauf sein Spiel machen und so wird es schwer sein diese Offense zu stoppen.
Die Defense rund um Raiders-Urgestein Rinner wird mit einem DB-Import und Gonzalo Segovia verstärkt.
Die Imports sind somit:
Das erste Spiel in der umstrittenen Interdivision zwischen den Danube Dragons und den Carinthin Black Lions sollte auf dem Papier eine klare Angelegenheit werden. Zwar haben die Lions auch in der Vergangenheit immer wieder sehr überrascht, eine disziplinierte Dragonstruppe wird aber sehr schwer zu schlagen sein.
Nach derzeitigen Informationen besteht die Gefahr, dass das Spiel abgesagt wird. Daher als Stadionbesucher unbedingt auf die Homepages der Vereine schauen.
Das neue Konzept der Vikings trifft auf Vorarlberger, die bereits ein Spiel in den Beinen haben. Quantitativ ist die Vorherrschaft der Vikings sicher klar, qualitativ muss sich der österreichische Weg erst bewähren. Mit Giants und Raiders will man schlussendlich mithalten können, also dürfen die Devils nicht zum Stolperstein werden. Die Devils haben nichts zu verlieren und werden versuchen ihre Haut möglichst teuer zu verkaufen.
Oct 19 2008
Hinter den Kulissen der AFL und Division I rumort es gehörig. Nach der Ankündigung von vier Teams der diesjährigen AFL, dass sie an einer AFL in dieser Form nicht mehr interessiert wären und der Ankündigung von zwei dieser Teams, dass sie jedenfalls in die Division I absteigen würden, war klar, dass neue Ideen gefragt sind.
Und so gab es das traditionelle Treffen der AFL Teams und der potentiellen Aufsteiger aus der Division I – Invaders, Bulls, Steelsharks. Dieses Treffen, das in dieser Form bereits in den vergangenen Jahren stattgefunden hat, haben die Turek Graz Giants ihre Vorstellung einer 8er AFL vorgestellt. Im Rahmen der Sitzung stellte sich allerdings heraus, dass dieser Plan einen entscheidenden Schönheitsfehler hatte: Während die AFL-Teams von der Aussicht schlagbarer Gegner begeistert waren, konnten sich die Division I Teams mit dieser Rolle nicht so recht identifizieren.
In den Augen vieler Teams sind die Vikings II der Maßstab, der zeigt, ob ein Team für die AFL reif ist. Die gängige Theorie ist, dass wer gegen ein VikingsII Team, in dem lt. Reglement kein Spieler der besten 30 Spieler der Vikings I spielen darf, verliert, nichts in der AFL zu suchen hat. Die Theorie ist grundsätzlich durchaus nachvollziehbar, allerdings gibt es mit den Danube Dragons ein Team, dass nach einer Katastrophensaison in der Division I, direkt und sehr erfolgreich in die AFL zurückgekehrt ist. Der Unterschied ist hier wohl, dass die Dragons ein Konzept hatten und unbedingt wieder in die AFL wollten. Dieser unbedingte Wille fehlte den Division I Teams zumindest bei der Sitzung in Salzburg.
Nachdem die 8er Liga damit gescheitert war, gab es zunächst noch die Möglichkeit einer 4er AFL bzw. die theoretische Möglichkeit die AFL durch Prag zu einer 5er Liga zu machen.
Nach langer Diskussion wurde von den Giants ein neuer Vorschlag eingebracht. Eine Konstruktion von zwei “echten” Ligen und einer Zwischengruppe, heute als “Twilight Zone” bekannt, war geboren. Diese Konstellation hat durchaus einige Vorteile:
Trotz des eigenartigen Gefühls, den die Konstruktion bei erster Betrachtung auslöst, muss man doch feststellen, dass für die teilnehmenden Teams fast nur Vorteile bestehen. Das hässliche Entlein ist vielleicht doch ein Schwan.
Nachteile gibt es aber natürlich auch:
Allerdings muss man beide Nachteile als wenig relevant einstufen. Den ersten, weil es in der Geschichte der AFL noch nie ein Spiel zwischen den Top-Teams gegeben hat, in dem ein Team nicht versucht hat zu gewinnen. Den zweiten, weil sich die regelmäßige überregionale Berichterstattung über die AFL in Wahrheit auf etwa vier Journalisten beschränkt (Bortenschlager, Reiterer, Ryan, Schlitzer). Denen wird man es wohl erklären können.
Ein offener Punkt ist noch die Teilnahme der Gladiators an einer derartigen Liga. Da diese nicht zum Kreis der potentiellen 8 AFL Teams gehörten, waren diese in Salzburg nicht eingeladen. Ob die Division I mit oder ihnen stattfindet ist zwar interessant, aber für die Spielfähigkeit der Liga kein entscheidender Faktor.
Weiteres Salz in der Suppe kommt indes von den Devils und Lions. Diese fordern weitere Spezialregelungen, ohne die sie nicht glauben, die in Salzburg vereinbarte Liga spielen zu können. Man möchte gegen die AFL-Teams mit einem A-Klasse Spieler mehr am Feld spielen können (4 am Roster, 3 am Feld) und zusätzlich 3 Spieler einer neuen “E”-Klasse einsetzen dürfen. Diese enthält europäische Spieler ohne US-College-/NFL-/CFL-Erfahrung, die aber gegen Geld eingekauft werden dürfen.
Dass ihnen das nicht bereits in Salzburg eingefallen ist, wird von denn AFL-Teams nicht nur mit Begeisterung aufgenommen. Es gibt hier durchaus Stimmen die AFL dann ohne Twilight-Teams abzuhalten. Man ist die Sonderregelungen leid und will keine weiteren Zugeständnisse mehr machen. Der Einsatz von NFL-Spielern durch die Devils wird da durchaus kritisch betrachtet. Was man sicher nicht will, ist dass man im Playoff plötzlich gegen ein ganz anderes Twilight-Team spielen muss, in dem neben 4 Spitzen-US-Imports dann auch noch 3 Top-Europäer zu finden sind. Erfahrungsgemäß sinkt die Großzügigkeit der Teams, wenn es um den Einzug in die Austrian Bowl geht. Und an diesem Spiel werden die Teams ihre Zustimmung wohl selbst ausrichten.
Diese Entscheidung werden sich die AFL-Teams mit je einer Stimme untereinander ausmachen müssen. Für eine Mehrheit braucht es da also 4 Stimmen. Das wird wahrscheinlich eher eng.
Die Twilight Teams sind hier insgesamt in einer neuen Situation. In der Vergangenheit gab es immer wieder Sonderregeln oder Regeln, bei deren Verbiegung man kollektiv sicherheitshalber in die andere Richtung gesehen hat. Solange die Top-Teams nicht in Gefahr waren selbst wichtige Spiele zu verlieren, waren sie da vergleichsweise großzügig.
Die Division I Teams werden hier sicher eine andere Gangart einlegen. Man will nicht zum Schlachtvieh für die Devils und Lions werden, sondern mitspielen. Damit werden A-Klasseregelung usw. sicher deutlich genauer gehandhabt werden als bisher.
Alles in allem eine interessante Ausgangssituation. Bei der Ligasitzung wird man spätestens die endgültige Entscheidung treffen. Eine Außenseiter-Chance besteht auch noch in einer Festlegung des Modus durch den Vorstand des AFBÖ. Traditionell werden die Teams und ihre Wünsche umgesetzt. Rein nach den Statuten müsste man das aber nicht und könnte einfach festsetzen, wer wo spielt. Die Teams hat man ja bereits gefragt, sollte der Konsens der Teams nicht halten, will man weitere Diskussionen vielleicht mit einem Machtwort lösen.
Passiert das, dann wird in weiterer Folge die Generalversammlung spannend, in der alles erneut umgeworfen werden könnte. Allerdings bräuchten etwaige “Rebellen” dann auch einen alternativen Vorstand, der eine Mehrheit bekommt. Geeignete arbeitswillige Kandidaten sind da aber eher Mangelware.
Wir bleiben jedenfalls am Ball und werden über die weitere Entwicklung berichten.
Sep 06 2008
Heute gab es die jährliche Planungssitzung für die AFL 2009. Durch die Ankündigung der Black Lions und der Blue Devils, dass sie für eine AFL in der bisherigen Form nicht mehr zur Verfügung stünden, war es notwendig einen neuen Modus zu finden. Verschiedenste Varianten wurden dabei teilweise heftig diskutiert.
Letztlich wurden drei verschiedenen Spielstärken identifiziert: Die Gruppe der Top-Teams aus Dragons, Giants, Raiders & Vikings, die Gruppe der Teams, die versuchen den Anschluß an die Topteams herzustellen, aus Black Lions und Devils, und letztlich die Gruppe der Division I Teams, aus Steelsharks, Invaders, Bulls und Gladiators. Die Vikings II wurden nicht in die Planung mit einbezogen, da ihr Antreten insgesamt noch unklar ist und davon abhängt, wie viele Spieler der Vikings den internen Cut vor Weihnachten schaffen.
Diese drei Gruppen wurden bald identifiziert, es dauerte aber mehrere Stunden, bis ein Modus gefunden wurde, der für alle drei Gruppen letztlich akzeptabel war.
Teams:
Grunddurchgang: Jedes Team spielt gegen die anderen Teams je ein Hin- und ein Retourspiel. Zusätzlich spielt jedes Team einmal gegen eines der Teams aus der AFL N. Macht 8 Spiele im Grunddurchgang, für die Teams mit internationalen Spielen kommen noch bis zu 3 Spiele hinzu.
Playoffs: Die ersten beiden dieser Gruppe sind fix für die Playoffs qualifiziert. Der 3. und 4. des Grunddurchgangs muss in ein Wildcard-Playoff gegen die Teams aus der AFL N.
Teams:
Grunddurchgang: Die beiden Teams der AFL N spielen sowohl gegen alle Teams der AFL I, als auch einmal gegen die Teams der Division I. Die beiden Teams spielen dabei aber nicht gegen einander.
Playoffs: Der erste dieser Minigruppe spielt zuhause gegen den 4. der AFL I, der zweite muss auswärts gegen den 3. der AFL I spielen.
Teams:
Grunddurchgang: Jedes Team spielt gegen die anderen Teams je ein Hin- und ein Retourspiel. Zusätzlich spielt jedes Team einmal gegen eines der Teams aus der AFL N.
Playoffs: Alle vier Teams spielen Playoffs und spielen um die Silverbowl.
Da der Spielplan durch die hohe Anzahl an Spielen sehr knapp wird, wird kein Österreichisches Team am EFAF-Cup teilnehmen.
Zusätzlich hat man sich darauf verständigt in den Spielen mit AFL I Teams 4 A-Klassespieler am Roster und zwei am Feld einsetzen zu dürfen. Bei Spielen mit Teams der AFL N dürfen sich 2 A-Klassespieler am Feld und am Roster befinden.
Jun 25 2008
Heuer kommt es in der Austrian Bowl zum ersten Aufeinandertreffen der Turek Graz Giants mit den Swarco Raiders in einem Endspiel. Besondere Spannung ist auch wegen des letzten Aufeinandertreffens der beiden Teams garantiert, das erst in der zweiten Overtime für die Raiders entschieden werden konnte.
Die Austrian Bowl findet erstmals im neu renovierten Stadion in Wolfsberg statt. Die lokale Politik versucht bereits seit der letzten EM Football als attraktiven Sport zu präsentieren. Neben Sportstadtrat Wolfgang Knes, Bürgermeister Dr. Gerhard Seifried versucht auch Landesrat Dr. Wolfgnag Schantl Football in Kärnten zu etablieren. Das Erfolgsmodell der Beachvolleyball-Events könnte sich ja vielleicht auch auf andere Sportaten übertragen lassen.

Echte Footballfans sehen sich das Spiel natürlich Live vor Ort an, schließlich handelt es sich um das größte Footballfest Österreichs. Die beiden teilnehmenden Vereine organisieren Fanfahrten zu dem Spiel. Von Graz ist Wolfsberg lediglich 80 km entfernt, womit davon auszugehen ist, dass das Spiel eher von Grazer Fans gestürmt wird.
Wer das aber nicht kann, hat die Gelegenheit das Spiel Live auf TW1/ORF Sport Plus ab 19:35 zu verfolgen. Die Redaktion vor Ort liegt in den erfahrenen Händen von Christopher D. Ryan, der von Danny Fettner und Martin Pfanner unterstützt wird.
Jun 18 2008
Natürlich sind die Ergebnisse des letzten Wochenendes längst bekannt. Leider hat eine Störung in unserem Hauptverteiler dafür gesorgt, dass das gesamte Büro von AFL Crush bis heute Mittag ohne Internet war. Deshalb gibt es erst jetzt die Geschichte dieses Wochenendes. Wir ersuchen um Nachsicht.
Vor gut verkauftem Korneuburger Haus kam es zur Neuauflage der Begegnung zwischen der Nummer 3 und 2 des heurigen Grunddurchgangs. Wie schon nach den letzten Ergebnissen zu befürchten war, konnten die Dragons ihr Saisonhoch nicht halten und schlitterten gegen ausgezeichnet eingestellte Giants in eine deutliche Niederlage. In der ersten Halbzeit konnte man nach kurzer Führung noch etwas mithalten, mit der Fortdauer des Spiels setzten sich die Giants immer deutlicher ab. Der Sieg geht in dieser Höhe in Ordnung.
Die Vikings sind nach 10 Jahren wieder einmal nur Zuseher in einer Austrian Bowl. Diese Rolle ist ungewohnt, aber verdient. Man kann die Raiders in keiner Phase der Partie stoppen. Jeder Run der Raiders ist für mindestens 5 yds gut. Mit einer solchen Defense-Leistung hat man in der Austrian Bowl nichts verloren. Die Offense ist bemüht, aber auch hier gelingt es nicht mehr als ein paar Big Plays aus dem Ärmel zu schütteln.
Die Raiders sind voller Selbstvertrauen und der erneute Gang nach Innsbruck zum Eurobowl Finale wird möglicherweise die nächste Demütigung der erfolgsverwöhnten Simmeringer.
Die Giants haben im Rahmen des Münzwurfes durch den AFBÖ das Heimrecht in diesem Spiel zugelost bekommen. Sie bestimmen damit Dressenfarbe und Team-Area.
Das Aufeinandertreffen der zwei besten Teams in Wolfsberg wird sicher ein Highlight, das man sich live ansehen sollte. Da die Vikings nicht im Finale stehen, ist damit zu rechnen, dass einige zuhause bleiben und die Liveübertragung ansehen werden. Insoferne sind natürlich gerade die Anhänger der beiden Finalisten aufgerufen, diese nach Wolfsberg zu begleiten. Dort könnte der faktische Heimvorteil zu einem Zünglein an der Waage werden…
Jun 13 2008
Dieses Wochenende kommt es zur Entscheidung der Teilnehmer für die Austrian Bowl. In den vergangenen Jahren oft eine klare Angelegenheit, heuer aber ein potentieller Thriller in zwei Akten. Aber alles der Reihe nach.
Dieses Spiel gab es erst unlängst und konnte damals knapp von den Dragons gewonnen werden (41:34). Der Sieg damals war trotz der Tatsache, dass die Giants ein Drittel mehr Yards erzielt haben, als die Dragons. Mit 150yds Strafen hat man den Sieg selbst vergeigt. Das hatte weniger mit dem mittlerweile wieder durch Chris Gunn ersetzten Thomas Ricks zu tun, als mit Disziplin.
Konzentration ist auf Seiten der Giants gefragt, dann wird man ihnen den Sieg nur schwer entreißen können. Allerdings scheinen gerade die Dragons hier ein Gegner zu sein, bei dem man sich leicht ablenken lässt.
Die Dragons haben ihre eigenen Sorgen. Man hat Roldan Leyba – der bisherige Defense Coordinator – gegen Markus Fellinger ausgetauscht und hofft so die nicht immer überzeugende Defense der Drachen auf stärkere Beine zu stellen. Zusätzlich sind Haider, Klimann und Lojka fraglich. Wer aber glaubt, dass Ivan Zivko mit dem Halbfinaleinzug zufrieden ist, kennt diesen Mann nicht. Selbst wenn er im Interview vor dem Spiel erklären wird, dass alle Saisonziele erreicht oder sogar übererfüllt wurden, wartet er auf die Chance die Giants zu knacken. Die Raiders haben ja vorgezeigt, wie man die Giants schlagen kann. Geduldig klein klein spielen und im entscheidenden Moment den langen Pass, das explosive Play suchen. Das bedeutet einerseits sehr hohes Risiko, aber andererseits spielt man in einem Playoff, für das nur eines zählt: Der Sieg.
Dragons Media bietet hier eine Liveübertragung an. Der Besuch im Stadion ist aber allen Fans zu empfehlen. Die Tribühne ist überdacht und bietet auch bei schlechtem Wetter alle Annehmlichkeiten.
Die Raiders treffen auf ihren langjährigen Lieblings-/Angstgegner, die Raiffeisen Vikings. Zwar konnte man den violetten Mannen schon manche schmerzhafte Niederlage zufügen, aber Raiders-Kenner führen auch die einzige heurige Niederlage auf das erstarren des Nagetiers vor der Schlange zurück. Für die Raiders läuft aber heuer alles wie am Schnürchen und ihnen ist durchaus das Double aus Austrian Bowl und Euro Bowl zuzutrauen.
Die Vikings auf der anderen Seite sind heuer genau das Gegenteil. Man ist zuwenig Team und neben einer endlosen Verletzungsserie sind es insbesondere die “alten” Hasen, die heuer nicht richtig in Form kommen. Insbesondere in der Defense ist man weit entfernt von den letzten Jahren. Man hat heuer bereits drei Spiele verloren und beendet den Grunddurchgang an vierter Stelle. Trotzdem hat man alle Türen offen gehalten und könnte theoretisch noch alles gewinnen. Dafür wäre aber eine deutliche Steigerung notwendig, die angesichts des möglichen Ausfalles des angeschlagenen Clinton Graham und einem beherzt spielenden, aber trotzdem limitierten Philipp Jobstmann nicht einfach umzusetzen sein wird. Ein Sieg der Violetten ist unwahrscheinlich, aber weit entfernt von unmöglich. Ein echter Champion ist immer dann gut, wenn es darauf ankommt.
Für alle zuhause gebliebenen Fans gibt es die gewohnt gute Coverage auf der Homepage der Raiders inklusive Live-Stream.
Jun 04 2008
Leider hatten wir dieses Wochenende schwere Probleme mit unserer Internetverbindung, weswegen eine sofortige Berichterstattung vom letzten Wochenende nicht möglich war. Da wir davon ausgehen, dass die Ergebnisse bereits bekannt sind, bleibt der Bericht eher einsilbig.
Die Raiders haben in einem extrem knappen Spiel letztlich das Glück auf ihrer Seite. Sieht man sich die Statistik an, dann sind es vor allem drei explosiven Plays mit jeweils +80yds, die die Raiders zum Sieg geführt haben. Der “Verlierer” – die Bezeichnung ist nach einem solchen Spiel einfach eine Gemeinheit – hatte insbesondere eine gute erste Halbzeit, konnte aber eine 2 TD Führung nicht halten.
Die Finnen haben ähnlich wie der Rest Europas ihren Schrecken verloren. Sie sind noch immer physisch sehr groß und schwer, können aber beim Gamespeed einfach nicht mithalten. Die Finnen scoren zuerst und kurz kommt einen Moment so etwas wie Spannung auf, aber kurz später ist alles klar. Die Vikings gewinnen problemlos und hochverdient mit 43:7. Der Ausfall von Clinton Graham ist für die Vikings ein weiterer herber Schlag.
Im Cup gelten ja bekanntlich eigene Gesetze. Wir haben diesen Satz immer anders verstanden, als er letztes Wochenende ausgelegt wurde, aber lebenslanges Lernen kann auch von Referees unterstützt werden.
In einem knappen Spiel, in dem die Devils kurz vor Ende in Führung gegen Parma liegen, bringt eine Schiedsrichterentscheidung für ein First Down, anstatt eines incomplete Passes die Vorentscheidung im Spiel. Hier wird mehrfach behauptet der Ball wäre “Boden auf” nach vorne gepasst worden, womit man bei traditioneller Auslegung kein First Down erzielen kann. Die Referees sahen es anders und so konnte Parma weitere Punkte erzielen, die den Sieg bedeuteten.
AFL Crush würde hier gerne auch mit Videomaterial berichten, leider ist es aber nicht gelungen bei den Devils eine Kooperation für eine Crush Kamera zu organisieren. Das Spiel wird daher in der Bildberichterstattung leider nicht vorkommen.
May 30 2008
Dieses Wochenende werden die Teilnehmer für die Endspiele der beiden europäischen Bewerbe Eurobowl und EFAF-Cup ausgetragen. Nur eines der vier Spiele findet ohne österreichische Beteiligung statt. Dieser Umstand ist äußerst erfreulich, da es zeigt, dass die Teams des AFBÖ international vergleichbare Arbeit leisten. AFL Crush Live hat dazu natürlich in der aktuellen Folge auch einiges zu sagen. Die Folge läuft – so wie jetzt immer – in einer Endlosschleife auf der Subseite von AFL Crush Live
Das Aufeinanderteffen der zwei stärksten AFL Teams auf europäischer Ebene wird vielfach als vorgezogenes Eurobowl-Finale gesehen. Das Aufeinandertreffen dieser beiden Teams wird auch möglicherweise nicht das latzte des heurigen Jahres sein, da diese Paarung auch der derzeitigen Favoritenrolle beider Teams auf einen Austrian Bowl Einzug entspricht.
Die Eurobowl wird hier aber sicher hoch genug bewertet, dass keines der beiden Teams irgendetwas zurückhalten wird. Ein offener Schlagabtausch ist zu erwarten. In der Saison ist man einmal aufeinander getroffen, wobei die Raiders klar gewannen. Allerdings verletzte sich Chris Gunn in diesem Spiel und so ist diesmal mit erhöhter Gegenwehr der Giants zu rechnen. Wichtig für die Giants ist es aber sich nicht durch Nebensächlichkeiten aus dem Konzept bringen zu lassen. Insgesamt ist man nicht unempfänglich im Überschwang der Situation schon einmal über das Ziel hinauszuschiessen und dafür dann schmerzhafte Strafen einzufangen.
Prognosen sind hier sehr schwer, insgesamt ist mit einem sehr ausgeglichenen Spiel zu rechnen.
Das Spiel ist jedenfalls ein Pflichttermin für jeden sportinteressierten Tiroler. Wer die Chance hat das zu sehen wird nicht enttäuscht werden.
Die Vikings haben sicher das schwierigste Jahr seit langem. Neben einer Vielzahl verletzter Spieler ist gerade auch noch der neue QB Steve Levy abgesprungen. Für die Eurobowl war dieser aber sowieso nicht spielberechtigt, womit der Gameplan keine weitere Änderung erfahren musste. Phillip Jobstmann, der schon gegen Bergamo ausgezeichnet gespielt hat, wird die Vikings Offense anführen.
Die Vikings werden sicher versuchen ihr Laufspiel zu etablieren und dann mit kurzen bis mittleren Pässen die Defense der Crocodiles zu knacken. Speed ist wie üblich der Trumpf, auf den man setzen möchte.
Die Crocodiles haben am Weg in das Halbfinale Eidsvoll knapp geschlagen und sind ein nordisches Team aus dem Bilderbuch. Große Lines und ein solides Laufspiel müssen von den Vikings erst gestoppt werden. Gelingt es den Crocodiles ihr Laufspiel zu etablieren, dann wrd es für die violetten Mannen ein sehr langer Nachmittag.
Die größere Erfahrung der Vikings und der höhere Gamespeed sprechen für einen Sieg des Heimteams. Andererseits haben die Vikings ihre Favoritenrolle heuer schon mehrmals nicht erfüllen können. Gelingt es zumindest in die Eurobowl einzuziehen, dann könnte die Saison noch ein halbwegs versöhnliches Ende finden. Im schwärzesten Jahr seit langem noch das große europäische Finale zu erreichen, könnte als Erfolg gewertet werden.
Parma hat die Black Lions knapp aber doch geschlagen und trifft somit auf den nächsten Österreichishcen Bewerber: Die Cineplexx Blue Devils. Neben einer Fanfahrt zu dem Spiel haben die Devils sicher alles unternommen, um dieses Spiel auch zu gewinnen. Die Devils sehen im EFAf Cup, in dessen Finale sie auch letztes Jahr einziehen konnten, eine Chance zu Siegen und Titeln zu kommen, die in Österreich aufgrund der hohen Leistungsdichte kaum zu holen sind. Dementsprechend motiviert wird man die Reise nach Italien antreten.
Wir erwarten daher einen komfortablen Sieg der Devils, die hoffentlich als Team auftreten und so ihre erfolge feiern können.
May 25 2008
Wie bereits mehrfach angekündigt wurde dieses Wochenende die letzte Runde der AFL gespielt. Diese bringt auch die endgültige Einteilung der Playoff-Begegnungen und des Heimrechtes.
Die Grazer lassen in dieser Partie nichts anbrennen und zertrümmern die Devils mit 48:12. dieser Spielstand schmeichelt den Devils sogar noch, war man doch bereits zur Pause 42:0 im Rückstand. Die Giants bringen in der zweiten Halbzeit ihre Backups ins Spiel.
Die Ausgangslage für dieses Spiel konnte kaum klarer sein. Die Dragons gehen als klarer Favorit ins Rennen. Der Halbzeitstand von 17:14 für die Dragons zeigt aber eine alte Kärntner Stärke. Man gibt selbst in vermeintlich aussichtsloser Lage nie auf. Nach der Pause können sich die Dragons dann zwar etwas absetzen, der Endstand von 34:46 ist aber deutlich weniger klar, als man es erwarten durfte. Ohne den Ausfällen von Wankmüller und Werginz in der zweiten Halbzeit, wäre hier für die Lions auch eine Überraschung drinnen gewesen.
Das Aufeinandertreffen der dominierenden Teams der letzten Jahre. Die Raiders sind klarer Favorit, allerdings haben die Vikings nach dieser Saison nicht zu verlieren und können befreit aufspielen. Den Finaleinzug erwarten selbst eingefleischte Vikings-Fans nicht mehr unbedingt.
Die Raiders sind heuer als sehr stark einzuschätzen und verfügen über multiple Möglichkeiten. Es ist sicher die kompletteste Mannschaft der Liga. Ein Scheitern im Playoff ist sicher nicht Teil ihres heurigen Anspruchs auf den Meistertitel.
Diese Partie wird sicher eine emotionale Auseinandersetzung. Die Giants haben noch eine Rechnung offen und werden versuchen möglichst eindeutig zu gewinnen, um die vermeintliche Scharte auszumerzen.
Trotz des zweiten Platzes der Dragons im Grunddurchgang sind hier die Giants zu favorisieren. Die Dragons haben einen unglaublichen Weg an die Spitze hinter sich, die wesentlichen Spiele standen aber jeweils auf des Messers Schneide. Ein Sieg ist für die Dragons nicht unerreichbar, aber man wird einen vorgewarnten Gegner vorfinden.
May 23 2008
Die spannenste und kürzeste AFL aller Zeiten nähert sich seinem Ende. Nur noch zwei Spiele sind zu spielen und theoretisch haben noch drei Teams die Chance auf einen der beiden verbleibenden Plätze. Die Swarco Raiders sind fix an erster Stelle, die Raiffeisen Vikings sind bereits qualifizert.
Die Dragons müssen gegen das Ligaschlusslicht gewinnen. Zwar bedeutet selbst eine Niederlage einen 3-3 Record, allerdings verfügt man über ein relativ schlechtes Punkteverhältnis, womit man dann möglicherweise doch noch aus den Playoffs fallen könnte (Bei einem gleichzeitigen Sieg der Devils). Wahrscheinlich ist das allerdings nicht.
Die Lions müssen in diesem Spiel ihren Running Back vorgeben, womit ein Sieg in noch weitere Ferne rückt. Trotzdem kennt man das Kämpferherz der Lions und hat auch schon gesehen, dass die Dragons mit Favoritenrollen nicht immer umzugehen wissen. Die Lions haben jedenfalls nichts zu verlieren und so bleibt die Spannung bis zuletzt erhalten.
Auf dem Papier ebenfalls eine klare Sache. Allerdings sind beide Teams nicht für enorme Beständigkeit berühmt. Man lässt sich gerne auf Nebenschauplätze wie Schiedsrichterdiskussionen ein, die dann zu einem Problem für das Spiel werden können.
Die Devils haben heuer bisher enttäuscht, könnten aber durchaus noch eine Überraschung bieten. Im letztjährigen EFAF-Cup-Finale hat man sich auch auf Augenhöhe getroffen und letztlich nur knappest gewonnen.
Sieg LIO und DEV
Ergebnis: Devils im Playoff, Dragons nicht, Vikings 2. Platz
Sieg GIA, Niederlage DRA
Ergebnis: Giants zweiter, Dragons dritter, Vikings vierter Platz
Sieg DRA, Niederlage GIA <20 Punkte
Ergebnis: Dragons zweiter, Vikings dritter, Giants vierter Platz
Sieg DRA, Niederlage GIA >20 Punkte
Ergebnis: Dragons zweiter, Vikings dritter, Devils vierter Platz
Sieg DRA und GIA
Ergebnis: Dragons zweiter, Vikings dritter, Giants vierter Platz
May 19 2008
Fix im Playoff sind Raiders und Vikings. Die anderen Plätze sind mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls an Giants und Dragons vergeben. Von hoher Wahrscheinlichkeit kann man sich aber nichts kaufen und so werden die Devils noch versuchen ein Wörtchen mitzureden. Unsere Prognose lautet auf die Paarungen: Raiders vs. Vikings und Dragons vs. Giants. Alles andere wäre eine Sensation, die in der Berg und Tal-Fahrt der heurigen AFL das Sahnehäubchen bilden könnte.
Die Giants deklassieren die Vikings heuer bereits zum zweiten Mal. Das Ergebnis des Spiels schmeichelt den Vikings etwas. Zwar haben die violetten Mannen auch Gastgeschenke da gelassen, wie zB einen Block in the Back bei einem Kick Off return TD, aber die Giants haben in diesem Spiel von Anfang an die Führung übernommen und nie wieder hergegeben. Die Lines scheinen hier den Ausschlag zu geben, wobei insbesondere die Defense es erneut nicht schaffte Druck auf den Giants QB zu machen. Die Vikings bleiben ein Wackelkandidat, dem ein Überleben der Playoffs fast nicht zuzutrauen ist. Man ist zu unkonzentriert und wirkt insbesondere physisch unterlegen.
Die Giants auf der anderen Seite haben eine pickelharte Defense, die das Spiel bereits im Ansatz zerstört. Ohne Druck auf Gunn sind die starken Receiver der Giants einfach nicht zu stoppen. So sich die Giants keinen Ausrutscher gegen Hohenems leisten, werden sie in den Playoffs mit hoher Wahrscheinlichkeit auswärts auf die Danube Dragons treffen. Nach dem emotionalen Spiel vor zwei Wochen wird diese Partie sicher sehr emotional geführt werden.
Die Vikings sind jedenfalls bereits fix im Playoff, da sich ihr Scoreverhältnis von keinem anderen Team mehr einholen lässt. Die Giants haben noch die Devils vor sich. Eine unangenehme Aufgabe. Zwar haben die Hohenemser heuer in der AFL noch nicht viel gezeigt, aber wenn sie einen guten Tag erwischen, sind sie ein gefährliches Team.
Die Dragons kommen in diesem Spiel leicht unter die Räder. Das Endergebnis schmeichelt ihnen, stand es bevor die Raiders ihre Backups aufs Feld brachten doch schon 18:52.
Die Raiders sind somit erster nach dem Grunddurchgang und haben Heimrecht im Playoff. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie dort die Raiffeisen Vikings empfangen, die Ihnen in derzeitiger Form nur schwer das Wasser reichen werden können. Zwar stammt die einzige Niederlage der Raiders aus der Hand der Vikings, aber dieses Team hat sich seither enorm gesteigert.
Die Dragons brauchen noch einen Sieg gegen die Carinthian Black Lions. Ohne diesen könnte sogar noch das Heimrecht im Playoff oder sogar die Teilnahme daran wackeln. Gewinnt man, dann hat man Heimrecht und ist fix qualifiziert. Das ist auch zu erwarten, allerdings müssen auch solche Spiele erst gespielt werden und wie man in Prag gelernt hat, bedarf es auch Konzentration um letztlich als Sieger vom Platz zu gehen. Die Lions haben jedenfalls nichts zu verlieren.
Die Devils erledigen einen Pflichtsieg und haben das Minimalziel nicht Letzter zu werden auch erreicht. Man hatte heuer mehr vor und kann das auch noch im EFAF-Cup beweisen, in der AFL wird es aber nach aller Wahrscheinlichkeit nicht für die Playoffs reichen. Eine theoretische Chance besteht aber auch hier noch. Gewinnen die Devils gegen die Giants und die Lions gegen die Dragons, dann kann es sich über die Punktverhältnisse noch ausgehen, dass man Giants oder Dragons aus dem Rennen wirft. Murphy lehrt uns, dass jede unwahrscheinliche Situation auch irgendwann einmal eintritt.
Die Lions sind bereits fix nicht im Playoff, können aber das Zünglein an der Waage spielen. Nach der knappen Pleite in Parma wäre das ein versöhnlicher Saisonausklang.
May 16 2008
Diese Woche werden die AFL Teams die Playoff Plätze mit hoher Wahrscheinlichkeit festlegen. Derzeit ist theoretisch noch einige Bewegung möglich. Gewinnen die Raiders bei den Dragons, dann spielen Vikings und Giants um den dritten Platz nach dem Grunddurchgang. Gewinnen die Dragons, dann könnten die Vikings noch auf Platz 2 vordringen. In Lauerposition befinden sich auch noch die Devils, die bei einer Niederlage der Giants noch eine Chance bekommen im direkten Duell die Giants zu schlagen und damit in die Playoffs einzuziehen. Dafür muss man aber natürlich die Lions schlagen.
Die Partie ist einer der Klassiker im österreichischen Football. Die Rivalität ist groß und nach der Niederlage der Vikings im Hinspiel, sah es zunächst so aus, als wäre es das Jahr der Giants. Die Niederlagen gegen die Raiders und die Dragons machten allerdings schnell klar, dass in der knappesten AFL aller Zeiten die Leistung der Giants für den Führungsanspruch in der AFL letztlich nicht konstant genug war.
Der Gewinner dieser Partie spielt, so die Raiders ihre Favoritenrolle gegen die Dragons erfolgreich bestätigen, gegen den Dritten der AFL. Der Verlierer muss wahrscheinlich gegen die Raiders auswärts antreten. Eine Wahl wie Regen oder Traufe, wobei die Raiders wahrscheinlich noch einen Tick unangenehmer wären.
Die Dragons sind zuhause noch ungeschlagen. Nach den Siegen gegen die Vikings und Graz war die Stimmung ausgezeichnet. Nach der herben Niederlage gegen Prag, ist jetzt wieder etwas Bodenhaftung eingekehrt. Schlüssel für die Partie ist sicher, ob es den Dragons gelingt Florian Grein unter Kontrolle zu bringen. Auf der anderen Seite müssen die Raiders eine konzentrierte Leistung abrufen und die Partie schnell entscheiden. Die Dragons spielen sehr geduldig und nehmen Geschenke des Gegners gerne an. Ihre Gegner reagieren darauf oft genervt und verlieren ihren Focus.
Geoff Buffom ist ein alter Fuchs und wird keine Mätzchen zulassen. Die Raiders haben es geschafft die AFL bisher anzuführen. Heimrecht im Playoff und 1. des Grunddurchganges der AFL sind zwei Dinge, auf die man in Innsbruck sicher nicht verzichten will.
Die Devils müssen gewinnen um ihre eher mikroskopische Playoff Chance am Leben zu erhalten. Aufgeben ist aber keine Stärke der Devils, also wird man alle Register ziehen. Zusätzlich muss man sich auf den EFAF Cup vorbereiten, in dem man zumindest keine österreichischen Gegner mehr hat.
Die Lions können befreit aufspielen, da sie nichts zu verlieren haben. Die Playoffs sind unerreichbar und man wird sich vom letzten Platz der Tabelle kaum mehr befreien können. Also volles Risiko, konzentriert spielen und erst am Ende des Spiels auf die Anzeigetafel schauen. Der Score könnte dann auch eine Überraschung beinhalten.
May 15 2008

Im Jahr der Euro 2008 steht Österreich tatsächlich an der Spitze einer Ballsportart in Europa. Die aktuelle Nummer 1-3 kommt aus Österreich und ist ein Zeichen der Vormachtstellung der AFL Teams in Europa. Die Raiffeisen Vikings haben den Platz an der Spitze seit etwas weniger als 5 Jahren inne. Jetzt sind die Swarco Raiders und die Turek Graz Giants auf die Plätze 2 und 3 vorgestoßen. Die stärkste Gegenwehr kam dabei von den Stuttgart Scorpins, gegen die sich die Giants mit einer starken Defenseleistung durchsetzen konnten.
Die Frage, die sich dabei unweigerlich aufdrängt ist, warum man hier an der Spitze Europas ist. Der Versuch dies mit einem einzelnen Faktor, wie zB Nachwuchsarbeit, zu beantworten, muss scheitern. Es ist immer ein Bündel von Faktoren. Die Faktoren aus unserer Sicht sind:
Natürlich ist auch diese Liste nicht komplett und die Reihung der einzelnen Punkte vollkommen zufällig. Entscheidend für die Zukunft wird aber sein, wie sich die Vereine in Zukunft entwickeln werden. Hier gehen die Meinungen in der AFL mittlerweile weit auseinander. Hoffen wir, dass die Teams es auch in Zukunft schaffen einen derart erfolgreichen Weg zu gehen.
Wir gratulieren den Teams zu diesem historischen Moment.
May 12 2008
Dieses Wochenende standen bei allen AFL Teams die europäischen Bewerbe an. In der EFL, dem höchsten europäischen Clubbewerb, standen die Viertelfinali am Programm. Im EFAF Cup, dem Bewerb für alle europäischen Teams, die nicht für die EFL qualifiziert sind, ging es um den Aufstieg aus der Gruppenphase in das Halbfinale des Bewerbs. Positiver Nebeneffekt der Erfolge in der EFL ist, dass alle drei Teilnehmer im kommenden Jahr im Viertelfinale fix gesetzt sind. Neugierig sind wir auch auf das neue europäische Ranking, in dem eigentlich die Plätze 1-3 von österreichischen Teams besetzt sein sollten, haben die Giants mit ihrem Sieg gegen Stuttgart (#4), und Eidsvoll (#3) mit ihrer Niederlage gegen die Crocodiles (#14) die Plätze 3 und 4 eigentlich verspielt. Vikings und Raiders werden die beiden ersten Plätze nach ihren Siegen wohl doch behalten.
Die Jets, zuvor belächelter britischer Teilnehmer der EFL, dessen Qualifikation mit Überraschung aufgenommen wurde, liefert den Raiders über lange Strecken des Spieles einen harten Kampf. Den Raiders gelingt es zunächst nicht sich entscheidend abzusetzen. Zur Halbzeit ist die Führung der Raiders mit 22:14 alles andere als komfortabel.
Nach der Halbzeit kippt das Spiel dann aber und die Raiders können insbesondere dank eines überragend spielenden Florian Grein (101yds Rushing plus 61yds Receiving) dann doch noch einen eindeutigen Sieg erzielen. Auf Seiten der Raiders scoren insgesamt fünf verschiedene Spieler, was wieder einmal die die Anzahl an Offensivmöglichkeiten der Raiders aufzeigt.
Nächster Gegner in der EFL sind die Turek Graz Giants.
Die Lions sind einer der Lieblingsgegner der Vikings. Bevor die Vikings ihren beispiellosen Siegeszug durch Europa angetreten haben, hatte Bergamo die Rolle des “unbezwingbaren” Teams, das letztlich in einem hochdramatischen Spiel auf der Hohen Warte entthront wurde.
Diese Lions waren zunächst der Wunschgegner, nach dem Ausfall von Luke Atwood und ohne die Möglichkeit seinen Ersatzmann Steve Levy einzusetzen, wurde daraus aber dann schnell ein Alptraum. Die sonst erfolgsverwöhnten Vikings mussten damit rechnen im Viertelfinale auszuscheiden.
Philipp Jobstmann, österreichischer Nationalteam Quarterback, musste Luke Atwood ersetzten. Ein einheimischer Quarterback als starting QB im Eurobowl Playoff ist bisher einzigartig.
P. Jobstmann lässt sich von derartigen Zweifeln aber nicht beeindrucken und spielt ein nahezu fehlerfreies Spiel. Die Vikings laufen zwar zu Beginn überdurchschnittlich viel, die dadurch aufrückende Defense bietet Jobstmann aber die Möglichkeit auch über den Pass erfolgreich zu sein. 14 von 19 Passes complete, keine Interception bei 162 yds Raumgewinn und 2 Touchdowns ist eine Statistik, die sich sehen lassen kann. Selbst Christoph Gross, aufrückender Nachwuchsquarterback, kann noch einen 65yds Pass auf Shawn Leever kompletieren. Clinton Graham erläuft 130yds und 4 Touchdowns und Florian Hieß macht mit 67yds einige sehr wichtige First Downs.
Bergamo kann den Vikings in der ersten Hälfte nichts entgegensetzen. Zu statisch ist ihr Spiel und eine konzentrierte Defense der Vikings lässt in der ersten Halbzeit nur einen TD der Lions zu. Der Spielstand von 35:07 ist selbst für die größten Optimisten in den Reihen der Vikings überraschend.
Nach dem Halbzeitstand ist die Partie eigentlich bereits gelaufen, die Lions betreiben aber noch konsequente Ergebnisverschönerung und RB Anthony Stallings zeigt noch einige schöne Läufe. Der Endstand von 51:32 geht somit in Ordnung.
Nächster Gegner sind die Seinäjoki Crocodiles, die Eidsvoll auswärts schlagen konnten. Das finische Team darf nicht unterschätzt werden, ist aber wahrscheinlich schlagbar. Die Vikings haben sich um die Austragung des Halbfinales beworben und können dabei auch auf Fernsehberichterstattung in AFL Crush verweisen. Wir hoffen daher, dass die Vergabe an Wien erfolgt.
Die Giants mussten auswärts in Stuttgart gegen den führenden der Division Süd der GFL antreten. Bei guter Stimmung auf den Rängen waren die Defense Formationen beider Teams der Schlüssel zum Erfolg. Das Spiel beginnt für die Giants nach Maß, als Benjamin Pansy im dritten Spielzug einen Pass der Scorpions intercepten und zu einem Touchdown retournieren kann. Das Spiel wogt hin und her, einem Fumble der Scorpins folgt eine Interception eines Giants Passes. Mark Biedenkamp kann zu Beginn des zweiten Viertels auf 10:0 erhöhen, womit auch der Pausenstand fixiert ist.
Die zweite Halbzeit beginnt nach großem Raumgewinn von Christian Kranz mit einem Fumble am Ende des Spielzugs. Die Scorpions arbeiten sich über das ganze Feld und erzielen ein Fieldgoal. Anfang des vierten Viertels kann Thomas Ricks den ersten TD einer Offense-Formation in diesem Spiel erzielen. Die Scorpions antworten im Gegenzug mit einem langen Drive an dessen Ende ein Fumble, das von Samuel Carter über 78 yds zu einem TD für die Giants zurückgetragen wird. Die Scorpins können dann noch einen TD erzielen, der aber am Ergebnis des Spiels nur mehr kosmetische Änderungen bedeutet.
Im Spiel hat sich Thomas Ricks möglicherweise am Knie verletzt. Wie schwer diese Verletzugn ist und ob Chris Gunn bereits wieder fit genug ist um das Steuer wieder in die Hand zu nehmen, werden die nächsten Tage zeigen. Die Giants treffen im Halbfinale auf Innsbruck, wer dabei Heimrecht hat wird die EFAF noch entscheiden.
Nach dem 38:0 im Hinspiel ist die Entscheidung praktisch schon gefallen. Somit war das Rückspiel fast nur mehr eine Formsache. Auch oder gerade diese Spiele muss man spielen und gewinnen. Einer lustlosen Vorstellung in der ersten Halbzeit entspringt eine 14:0 Führung. Nach einer Standpauke in der Pause rafft sich das Team dann auf und der gesamte Kader kann eingesetzt werden. Der Endstand von 28:0 bringt die Devils als einzigen Vertreter in ein Semifinale des EFAF-Cups. Dort trifft man auf die Parma Panthers, die ein starker aber nicht unbezwingbarer Gegner sind.
Die Lions und Parma befinden sich spielerisch auf Augenhöhe und so entspinnt sich die wahrscheinlich spannendste und knappeste Partie des Wochenendes. Der Halbzeitstand von 21:12 spiegelt das auch wieder. In der zweiten Halbzeit erweisen sich die Lions als nicht kaltschnäuzig genug und lassen sich durch einige Calls der Referees aus dem Konzept bringen. Neben einem Ausschluß kosten Strafen auch noch wertvolle Yards und so gewinnen die Panthers mit einem TD knapp vor Spielende mit 42:35.
Auf ihrer Webseite sehen die Lions das Positive in dieser Niederlage und wollen für die Zukunft lernen. Wir hoffen, dass die Größe in dieser bitteren Niederlage irgendwann auch in zählbare Erfolged umgewandelt werden kann.
Dieses Ergebnis ist in seiner Deutlichkeit nicht zu erwarten gewesen. Prag ist als physisch starkes Team bekannt und hat diesen Umstand auch von Anfang an eingesetzt. Dort wo die Dragons in der AFL mit unglaublichem Einsatz gekämpft und gewonnen haben, haben sie gegen Prag verloren. In Kombination mit einem QB plus RB plus DB-Brüderpaar, das das Spiel ihres Lebens spielt, geriet man schnell in Rückstand und konnte diesen nicht nur nicht mehr aufholen, sondern das Team Team zerfiel zusehends.
Die Dragons konnten ihrer Favoritenrolle letztlich nicht gerecht werden und scheiden im EFAF-Cup bereits in der Gruppenphase aus.
Der Gegner für den Sieger aus der Begegnung von Hohenems und Parma wird im Spiel zwischen Prag und Berlin ermittelt.
May 09 2008

Die angeschlagenen Vikings treffen auf ihren alten Rivalen, der jahrelang Europa dominiert hat. Fast könnte man meinen die Geschichte dreht sich.
Die Lions stehen derzeit mit einem 4-1 Record auf dem dritten Platz der italienischen Liga. Und dort strahlt man derzeit nicht wirklich. gegen die Bolzano Giants bezieht man eine 34-3 Niederlage, die sich gewaschen hat. Mickrige 139 Yards total Offense reichen nicht für einen eigenen TD. Die Giants scoren über ihren herausragenden Running Back R. Greene.
Aber in der EFL treten die Lions mit einem “eigenen” Team an. Die Unterstützung von Mo Mortazavi und A. Stallings auf der Receiver Position und eine gute Leistung von QB K. Dozier haben in der letzten Partie gegen Palermo schon Eindruck hinterlassen. Die Defense scheint bei Bergamo eher die Schwäche zu sein, da ihre Gegner relativ viele Yards erreichen.
Die Raiffeisen Vikings nagen am Ausfall von Luke “the Duke” Atwood, der in den europäischen Spielen nicht von Steve Levy ersetzt werden kann. Die Vikings geben hier nur den knappen Kommentar, dass Mike Salerno und Philipp Jobstmann sich den QB-Spot in irgendeiner Form teilen werden. Wir wissen nicht genau, was wir uns darunter vorstellen sollen. Roman Floredo und Stephone Robinson sollen ebenfalls nach ihren Verletzungen wieder eingesetzt werden.
Insgesamt erwarten wir ein spannendes Spiel, bei dem die Vikings zeigen müssen, dass sie sich als Team gefunden haben und mit Herz spielen können. Das hohe Roß hat man nach den bisherigen Partien schon im Stall verstauen können. Jetzt gilt es zu kämpfen und zu beweisen, aus welchem Holz man geschnitzt ist. Dem Trash-Talk müssen Taten folgen, sich auf einen Import zu verlassen ist hier nicht mehr genug. Plays, die man selbst macht sind der Schlüssel zum Erfolg. Wir sind gespannt.
Die Raiders führen die AFL an und sind in diesem Spiel klare Favoriten. Glavic, Grein, Pröller, Dieplinger und Co werden da nichts anbrennen lassen. Alles andere als ein Sieg wäre eine herbe Enttäuschung. Aber auch hier gilt, dass man erst am Heimweg jodeln sollte.
Die Jets sollen physisch stark sein und der Einzug ins EFL-Viertelfinale war eine Überraschung, die auch Geoff Buffum so nicht erwartet hatte. Entscheidender Mann dafür ist der QB der Briten: Dax Michalena Er läuft gerne selbst und hat einen guten Arm. Findet er genügend Freiräume, dann werden sich die Jets im Spiel halten können und die Raiders haben einen langen Nachmittag.
Dem Zuschauer wird aber jedenfalls einiges geboten und Wattens wird erzittern. Für alle, die nicht Live dabei sein können gibt es den Live-Stream auf www.raiders.at unter live.raiders.at.
Die Dragons haben einen Lauf, der wohl auch von den Panthers nicht zu stoppen sein wird. Die junge Garde der Dragons spielt harten athletischen Football. Der Geschwindigkeit dieses Teams ist insbesondere in der Defense kaum beizukommen. Wir erwarten einen Sieg der Drachen.
GFL vs. AFL, Österreich gegen Deutschland, das ist zumindest für die Österreicher immer ein Kracher. Während man bei König Fußball einer echten Siegchance seit Jahren hinterherhängt, haben sich insbesondere die Giants schon letztes Jahr als “Germanenschreck” versucht.
Die Scorpions streuen der internationalen Erfahrung der Giants Rosen und machen klar, dass man die Giants zwar als Favoriten sieht, man aber ohne Erfurcht in das Spiel gehen wird. Man hat sich noch für das Spiel leicht verstärkt und kündigt leicht kryptisch für den Fall des Ausfalles ihres Defensive Line Imports eine interessante Alternative an.
Die Giants kommen nach ihrer knappen Niederlage in Korneuburg mit dem Drang nach Stuttgart zu beweisen, dass man eigentlich ganz nach oben gehört. Kommt dieses Team in Fahrt, dann ist es sehr schwer zu stoppen. Eine wichtige Rolle wird auch spielen, ob man es schafft diversen Ablenkungen, wie zB der Diskussion um Referees, zu widerstehen. Konzentriert spielen heißt auch, dass man im entscheidenden Moment keinen Late Hit/Face Mask/PI Call begeht und damit einen entsprechenden Call auch nicht zulässt.
Die Giants sind heuer ein Team mit zwei Gesichtern. Zu Saisonbeginn sah es zunächst nach ihrem Jahr aus, mittlerweile hat sich diese Einschätzung aber stark gedreht und man muss plötzlich statt AFL Playoff mit Heimrecht möglicherweise sogar noch um den 4. Platz spielen. Die Saison hat also nochmals von vorne angefangen. Anders ist es freilich auf europäischer Ebene. Da hat man schon länger nichts mehr verloren und will sicher auch dieses Wochenende nicht damit anfangen.
Wir erwarten ein spannendes Spiel mit leichten Vorteilen für die Giants.
Nach einem 38:0 im Hinspiel werden die Devils in Bern nichts anbrennen lassen. Mit neuem Head Coach wird man möglicherweise noch konzentrierter zur Sache gehen. Wir erwarten einen Sieg, aber die ungewohnte Rolle des haushohen Favoriten könnte für die Emser zum Boomerang werden. Auf dem Papier ist der Aufstieg in das EFAF-Cup Halbfinale aber fast nicht mehr zu verhindern. Der Sieger trifft auf den Sieger aus der Partie Black Lions vs. Parma Panthers.
Der Letzte der AFL trifft auf den italienischen Vizemeister aus 2007. In dieser Partie geht es um den Sieg in der Gruppe B des EFAF-Cups, der zu einem Aufstieg in das Halbfinale berechtigt. Der Sieger trifft dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Hohenems Blue Devils. Möglicher Stargast der Partie ist John Grisham (nein, nicht der aus CSI Las Vegas), Bestsellerautor, der ein Buch über die Panthers und die Art in Europa Football zu spielen geschrieben hat.
Die Panthers stehen in der italienischen Liga mit einem 2-2 Record auf Platz 5 der italienischen Liga. Die Panthers sind eher passorientiert und erzielen folglich etwa doppelt soviele Yards per Pass als per Run. Überragender Mann am Feld ist ihr QB D. Brown. Dieser ist nicht nur für den Pass zuständig, erzielt er doch auch erheblichen Raumgewinn, wenn er selbst geht. Die beiden Receiver C. Mazza und E. Polenghi sind seine liebsten Anspielstationen.
Wenn man den indirekten Vergleich als Meßlatte heranzieht (und da kann man sich schön schneiden), dann haben die Panthers die Badalona Dracs mit 40-31 besiegt, während die Lions mit 39:20 gewinnen konnten. Von der Spielstärke trifft man sich also wahrscheinlich auf Augenhöhe.
Die Lions müssen eine konzentrierte Leistung abrufen. Dann können sie sich einerseits als einziger Kärntner Teilnehmer an einem europäischen Halbfinale präsentieren, was so manche heimische Schlappe vergessen lässt, und andererseits Selbstvertrauen tanken, mit dem man dann vielleicht doch noch weitere Überraschungen produzieren kann. Es soll ja Teams geben, die in der AFL den letzten Platz mit einer Finalteilnahme im EFAF-Cup verzieren.
May 07 2008
Nachdem wir die laufenden Folgen und AFL Crush Live auf den Weg bringen mussten, hat das Nachladen der ersten Folgen etwas gelitten. Das soll sich jetzt aber ändern und wir werden versuchen jeden Tag ein weiteres Stück auf die Webseite zu stellen.
Wir befinden uns noch in Sendung Nr. 1, womit wir in den Genuß der Rache jedes Journalisten an der Welt kommen: Das Archiv. Viel Vergnügen beim Vergleich zwischen Plan und den inzwischen eingetroffenen Änderungen. Diese AFL hatte ja wirklich niemand vorhergesehen.
Es geht also weiter mit Teil 3, dem Portrait der Turek Graz Giants.
Auch hier bitte nicht vergessen: Am einfachsten erhält man alle Videopodcasts über iTunes. Dort kann man den Videoblog einfach abonnieren und kostenfrei herunterladen. Neue Ausgaben der Sendung werden dann automatisch nachgeladen, und der User informiert, ohne dass man ständig diese Seite besuchen muss.
Dafür einfach in den iTunes Music Store gehen (keine Angst, die Videos sind trotzdem gratis) und dort nach AFL Crush suchen. Dort dann den Feed abonnieren. Fertig!
Die Videos können auf diesem Weg auch direkt auf iPods, iPhones und Apple-TVs geladen werden.